Klare Meinung 

Das ist nicht von mir.

Ich bin auch der Meinung, dass es keinen Gott gibt!

Habe gestern auf der Seite Mitdenkend.de (also eine Seite von Gottbefürwörtern), einen Kommentar zu dem Thema „Zwei gute Gründe für Gott. “http://www.mitdenkend.de/gute-grunde-fur-gott/

den folgenden Kommentar gepostet:

KOMMENTAR ANFANG:

Hallo, ich bin Atheist und ich finde den Glauben an einen Gott, einfach nur irrational. Für religiöse Menschen wie sie, mag es vielleicht unvorstellbar sein, dass das Universum aus dem Nichts und durch Zufall entstanden ist, aber dies ist die logische Folgerung, wenn man die Entstehungsgeschichte und den Werdegang, unseres Universums betrachtet.
Zudem löst eine göttliche Entität, das Problem nicht, wie das Universum entstanden ist, sondern verschiebt sie nur.
Auf der einen Seite, wollen sie den Lesern dieses Blogs einreden, dass nur ein Schöpfer das Universum erschaffen haben kann, weil es so perfekt und komplex ist, auf der anderen Seite soll, ich (und alle Gläubigen oder Unngläuben, die sie damit zu Gott bekehren versuchen), annehmen, dass eine (angeblich) allmächtige Entität schon immer vorhanden war, die mindestes ebenso komplex (wahrscheinlich sogar noch komplexer sein muss), wie das Universum selbst, dieses erschaffen hat?! Das ist einfach nicht logisch im mathematischen Sinne.
Zudem, müssen wir Atheisten nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt, die wissenschaftliche Methode sieht nämlich vor, dass immer der jenige die Beweislast trägt, der eine Existenzbehauptung aufstellt.
Dies ist auch kein Totschlagargument der Atheisten, sondern ist aus wissenschaftlicher und Erkenntnistheoretischer Sicht, sehr sinnvoll. Wäre dies nicht so, so könnte einfach jeder Alles behaupten und sich dann darauf berufen, dass man das Gegenteil beweisen muss.
Religiöse Menschen behaupten, dass es einen Gott gibt und dass diese Annahme wahr ist, solange nicht das Gegenteil bewiesen würde. Genauso könnte aber ich behaupten, dass es Trolle gibt und wer was anderes sagt, deren Nichtexistenz beweisen müsse.
Letztere Aussage, dass es Trolle gibt, ist aber nicht weniger absurd, als zu behaupten, dass eine göttliche Entität existiert.
Es ist übrigens paradox, wie von Religionsgemeinschaften, der Begriff des Glaubens verwendet wird.
Einerseits, wird die Existenz Gottes als unumstößliche Wahrheit angesehen, aber andererseits „muss man daran Glauben“. Dies ist ein Widerspruch an sich. Entweder man weiß etwas (Gott existiert bewiesenermaßen) oder man weiß nichts (es handelt sich um einen Glauben). Man spricht schließlich auch von Glaubens- und nicht von Wissensgemeinschaften.
Allerdings verstehe ich dann nicht, wie man die Existenz von Gott, annehmen kann (im religiösen Sinne sogar muss), wenn man rein gar nichts, über dieses Konzept weiß.
Ein weiterer Widerspruch von Religionen ist es, dass es angeblich Diener Gottes gibt (z. B. Priester), die helfen den göttlichen Plan umzusetzen, aber gleichzeitig ständig behaupten, dass die Wege Gottes, unergründlich sind. Wie kann ein Mensch den Plan, von etwas umsetzen, den diese Mensch gar nicht versteht und diesem sogar blind vertrauen? Dies ist vollkommen irrational.
Es gibt bisher keinen wirklichen Beweis, dass so etwas wie ein Gott existiert bzw. zwingend existieren muss, damit diese Welt funktioniert. Spricht man religiöse Menschen darauf an, wird darauf verwiesen, dass sich Gott nicht (mehr) zeigt. Allerdings, sollte dann auch die Frage berechtigt sein, warum ich die (angeblichen) Regeln von einer Wesenheit befolgen soll, die sich sowieso nicht in dieser Welt wirkt.
Wäre es zudem nicht Blasphemie und reinste Heuchelei, wenn ich nur deshalb diese Regeln befolgen würde, weil ich Angst hätte in die Hölle zu kommen und ins Paradies gelangen will (die Existenz dieser beiden Orte ist ebenfalls unbewiesen).
Wie lässt sich eigentlich das Konzept eines gütigen Gottes aufrecht erhalten, wenn er einen Menschen, für unvorstellbare, ewige Qualen, in die Hölle verbannt?
Zudem müssten sowieso, ein Großteil aller Gläubigen, in der Hölle landen, weil es schließlich ja mehr als eine Religion, mit unterschiedlichen Regeln und moralischen Vorstellungen gibt.
Betrachtet man zudem den christlichen Gott, so stellt man fest, dass dieser frauenfeindlich und rachsüchtig ist und ständig Partei (für das jüdische Volk im alten Testament) ergreift. Um seinen Willen durchzusetzen geht dieser „gütige“ Gott, ständig über Leichen.
Warum sollte ich an solch einen Gott glauben und mir von diesem moralische Regeln aufdiktieren lassen, obwohl dieser selbst keine Moral kennt und seine eigenen Gebote bricht (Du sollst nicht morden).
Das neue Testament ist ebenso absurd. Ich halte es ja noch für möglich, dass es Jesus wirklich gegeben hat und dass dieser Mensch, eine sehr charismatische Persönlichkeit gewesen sein mag, da kann ich ja noch mitgehen. Aber daran zu glauben, dass eben dieser Jesus, der Sohn Gottes war, dafür gibt es keinen Beweis und ist auch sehr, sehr unwahrscheinlich.
Generell, klingt es aber für mich ziemlich lächerlich, wenn man die große Anzahl der Sterne und Planeten im Universum bedenkt, wovon mit Sicherheit, mehr als ein Planet intelligentes Leben, hervorgebracht hat (inzwischen kennen wir die Bedingungen, recht gut, die gegeben sein müssen, damit die Entstehung von Leben, auf einem Planeten möglich ist), sich dieser Gott, sich aber ausgerechnet, nur für unseren Planeten und dessen Bewohner, zu interessieren scheint.
Die Ganze Jesusgeschichte strotzt nur so vor Absurditäten, die dem gesunden Menschenverstand zuwiderlaufen. Hier ein paar Beispiele: Mutter war Jungfrau (wirklich?), Jesus wandelt über Wasser, Jesus verwandelt Wasser zu Wein, Auferstehung von den Toten, usw. Kein Mensch, mit Verstand, kann ernsthaft an so etwas glauben, einfach aus dem Grund, dass es jeder Welterfahrung widerspricht.
Dazu kommt dann nach die Kreuzigung, um alle Menschen zu Erlösen. Na ja, wenn ich mir die heutige Welt so anschaue, hat dies wohl nicht funktioniert.
Einige Gläubige nehmen die Bibel ja wörtlich und betrachten diese als das Wort Gottes, obwohl jedes einzelne Wort darin von Menschen geschrieben wurde.
Betrachtet man die Bibel (also deren Inhalt) etwas ganauer, so kann man zumindest vermuten, welche Zwecke, von den Autoren verfolgt wurde. Diese sind:
1. Der Versuch die Welt zu erklären.
2. Wichtige geschichtliche Ereignisse festzuhalten.
3. Frühes Gesetzbuch und moralischer Leitfaden.
4. Ideologisches Machtinstrument.
Dies sind jetzt nur die Punkte, die mir gerade wieder eingefallen sind. Es ist deshalb durchaus möglich, dass es noch mehr gibt. Aber gehen wir diese 4 Punkte doch einfach mal durch.
Der erste Punkt ist nahe liegend und durchaus Nachvollziehbar, wenn man annimmt, dass sich die Menschen darüber Gedanken gemacht haben, wie ihre Welt Funktioniert und wie diese entstanden ist. Natürlich darf man hierbei keine heutigen wissenschaftlichen Maßstäbe, voraus setzen, sondern die Menschen haben versucht die Welt, so gut zu erklären, wie sie es eben mit ihrem begrenzten Wissen konnten, man kann Ihnen noch nicht mal übel nehmen, dass viele ihrer Annahmen und Beschreibungen falsch sind. Sie wussten es einfach nicht besser und hatten auch keine Möglichkeiten ihre Aussagen zu überprüfen. Mann muss immer Bedenken, dass die Menschen damals über die selbe Intelligenz verfügt haben, wie wir heute, nur standen Ihnen noch nicht die technischen Möglichkeiten zur Verfügung, die wir heute haben, um Wissenschaft zu betreiben, aber erste Ansätze, kann man in der Bibel durchaus erkennen.
Ich gehe beim Zweiten Punkt davon aus, dass vielen Geschichten, wie sie in der Bibel stehen, ein wahrer Kern, von wirklichen Ereignissen, innewohnt, auch wenn diese Geschichten, sehr mit fantastischen Details ausgeschmückt wurden.
Dies ist in etwa Vergleichbar, mit den Schriften von Homer, dessen Ilias auch auf einem wahren Ereignis beruht, welches aber sehr ausgeschmückt wurde.
Viele Ereignisse, die in der Bibel stehen, wurden zunächst wohl nur mündlich von Generation zu Generation, weitergegeben und haben sich so im Laufe der Zeit, durch Fehler in der Überlieferung drastisch verändert, sodass nur noch eine Funke von Wahrheit erhalten blieb.
Punkt 3 und 4 sind bei näherer Betrachtung nur ein Punkt. Dass der Inhalt der Schriften als politisches und ideologisches Machtinstrument verwendet wurde, liegt auf der Hand. Viele biblische Herrscher und deren Diener haben sich auf das göttliche berufen, um ihre persönlichen Machtansprüche durchzusetzen und um die Gesellschaft zu lenken. Das Konzept mit göttlichem Recht zu herrschen, zieht sich übrigens durch alle Religionen, zu allen Zeiten (z. B. die Kirche im Mittelalter) und findet sich heutzutage auch noch in der Sharia, des Islams.
Ich kann persönlich nichts Göttliches an der Bibel finden, da es definitiv Menschen waren, die diese Niedergeschrieben haben. Zu behaupten, dass es sich bei der Bibel um Gottes Wort handelt, ist nicht bewiesen und extrem unwahrscheinlich. Wahrscheinliche ist, dass alles von Menschen erdacht worden ist.
Verwunderlich ist hierbei nur, dass es in der heutigen Zeit immer noch Menschen gibt, die die Bibel wörtlich, für bare Münze nehmen und beispielsweise behaupten, dass die Erde erst 6000 Jahre alt ist, obwohl die moderne Wissenschaft, zweifelsfrei bewiesen hat, dass die Erde sehr viel älter ist.
Die Bibel ist voll, von Logikfehlern und übernatürlichen Ereignissen, die sämtlichen Naturgesetzen widersprechen, die wir heute kennen. Als rational Denkender Mensch, kann ich diese Dinge also gar nicht ernst nehmen.
Ich lese ja auch nicht Harry Potter und glaube danach, dass es eine Zauberschule namens Hogwarts gibt, oder dass Elfen, Zwerge und Orks durch die Welt laufen, nachdem ich Herr der Ringe gelesen habe. Warum sollte ich also die Fantastereien in der Bibel glauben, z. B. dass Menschen zu Salzsäulen erstarren oder dass Personen mehrere Jahrhunderte leben, obwohl es, außer dass es in der Bibel steht, keinerlei sonstigen Beweis (oder Quellen) gibt.
Nun aber genug zur Bibel, wenden wir uns wieder der göttlichen Entität zu:
Die Religionen behaupten ja auch, dass Gott allmächtig ist. So etwas wie Allmacht, kann es aber nicht geben, weil es gegen die Gesetze der Logik verstößt. Das Allmächtigkeitsparadoxon besagt, wenn Gott allmächtig ist, müsste diese Wesenheit in de Lage sein, einen Stein zu erschaffen, der so schwer ist, dass diese Entität, den Stein selbst nicht mehr hochheben kenn.
Allmacht, bedeutet Beliebigkeit. Allerdings können beide Bedingungen (Aussagen) nie zusammen erfüllt sein, womit Allmacht, ausgeschlossen wird. Ist die zweite Bedingung erfüllt, dass Gott den Stein hochheben kann, so ist Gott nicht in der Lage einen unhebbaren Stein zu erschaffen und umgekehrt. Habe schon mal zu diesem Thema die jämmerlichen Versuche der Religionsfanatiker gelesen, dieses Paradoxon aufzulösen, aber logisch überzeugen, konnte mich keiner dieser Versuche. Sie können aber gerne ihr Glück versuchen.
Gott existiert nicht, ist für die Entstehung und Funktion unseres Universums und alles was dazu gehört, nicht relevant, sondern ist eine rein fiktive Erfindung, von Menschen, die entweder persönliche (politische/ideologische), selbstsüchtige Ziele verfolgt haben oder es eben kein Besseres Konzept hatten, um die Welt um sich herum erklären zu können.
Zudem fällt beim Glauben, egal um welche Religion es sich handelt, immer auf, dass sie stets anthropisch geprägt sind und jede für sich den Anspruch erhebt, die einzig wahrhaftig richtige Glaube zu sein.
Ich behaupte nicht, dass die Wissenschaft heutzutage schon Alles weiß und vermutlich wird sie sogar niemals in der Lage sein Alles Haarklein erklären zu können, dass lehrt auch die Erkenntnistheorie nach Kant und es steht auch fest, dass es wissenstechnische Ereignishorizonte gibt, allerdings dadurch auf die Existenz eines Gottes zu schließen, oder dies sogar noch als einen Beweis, eben für jenen Gott anzusehen, spottet einfach jeder Beschreibung.
Auch solche Vergleiche, wie den mit der radioaktiven Strahlung oder zum Atom, ist einfach nur unwissenschaftlich, unvollständig oder kurz gesagt, einfach lächerlich.
Natürlich existierte diese Strahlung auch schon, bevor man sie messen konnte, oder man ihre genaue Natur erforscht und entschlüsselt hatte, die daraus folgende Implikation von Ihnen, die darauf abzielt, dass die Wissenschaft wohl noch nicht über das nötige Wissen verfügt, um Gott zu beweisen, ist nicht nur falsch, sondern auch noch der erbärmliche Versuch, die Wissenschaft zu diskreditieren.
Der Unterschied, wodurch ihr Vergleich hinkt ist der, dass die Leute auch schon damals durch die radioaktive Strahlung krank geworden sind (eine Auswirkung die man natürlich bemerkt und gesehen hat), die Strahlung hat sich also real auf diese Welt ausgewirkt, etwas was man von Gott nicht behaupten kann, der sich nämlich überhaupt nicht zeigt.
Auch der Vergleich mit den Atomen, dass diese Schon existiert haben, bevor man überhaupt wusste, dass es diese gibt, folgt dem gleichen Denkfehler. Zudem bedeutet das Wort Atom ursprünglich einfach nur unteilbar (heute wissen wir, dass Atome nicht unteilbar sind, sondern dass es noch kleinere Teilchen gibt, aus denen die Atome bestehen). Allerdings haben beide Forschungsgebiete, sowohl die radioaktive Strahlung, als auch die Teilchenphysik, gemeinsam, dass die Erkenntnisse, die wir heute haben, durch wissenschaftliche Forschung erbracht wurden. Auch der Computer, auf dem Sie ihren Text geschrieben haben, um diesen ins Internet zu stellen, wurde durch eben diese Wissenschaft möglich, die sie durch ihren Text zu diskreditieren versuchen.
Wohingegen der einzige Hinweis für die Existenz eine göttlichen Entität in einem Buch zu finden ist, dass vor mehr als 2000 Jahren, von Menschen geschrieben wurde, denen die wissenschaftliche Methode, noch gänzlich unbekannt war und für dessen Wirkung und Existenz keinerlei Beweise existieren.

Nun habe ich aber genug geschrieben und sie können sich gerne mit meinen Argumenten, ernsthaft, auseinandersetzen. Ich hoffe ihr Beweiß für die Existenz Gottes beinhaltet mehr, als den Verweis auf ein uraltes Buch.

Grüße Sascha

KOMMENTAR ENDE

Eigentlich, wollte ich damit eine Anregende Diskussion beginnen, warum ich nicht an einen Gott, glauben kann.

Nun ja, was soll ich sagen, mein Kommentar ist inzwischen Kommentarlos von der Seite entfernt worden, bzw. ging nicht durch die Moderation!

Wenn ich jetzt ein böser Schelm wäre, könnte ich jetzt behaupten, dass es keine Argumente gibt, die meine Position und meine begründeten Ansichten dazu, widerlegen würden.

Habe ich das Weltbild der/des Betreiber(s) zerstört.

Die Gottesanhänger behaupten ja immer, auf der Seite, der Wahrheit zu sein.
In diesem Fall müsste es doch eigentlich zu den leichtesten Übungen gehören, meine Argumente zu Widerlegen.

Stattdessen aber taucht mein Post dort nicht mehr auf. Hier versuchen die Gläubigen wohl ihr verqueres Weltbild zu retten, löschen aber kritische Beiträge, wohl auch deswegen, damit man die die noch an Gott glauben, in den Fängen halten kann und die die in ihrem Glauben Schwanken, in Richtung ihrer Position zu beeinflussen.

Ehrlich gesagt, gehören solche Seiten, die von Fanatikern betrieben werden, verboten, weil ich sie insgesamt für sehr gefährlich halte. Leider kann man nichts gegen diese Menschenfänger machen, außer auf Seiten wie dieser, darüber aufzuklären umd seine Atheistische Position vertreten.

Ich hoffe das möglichst viele meinen Kommentar lesen und endlich merken wie diese Fanatiker arbeiten und mit Kritik, gegen ihre Position umgehen.

Das Problem ist wohl, dass die Gottesanhänger, keine sachlichen Argumente gegen die Kritik haben. Wie denn auch? Wenn ihre Antwort immer Gott lautet.

Ich habe nichts gegen jemanen der glaubt, versteht mich da nicht falsch, auch wenn ich diesen glauben, aus rationalen Gründen, nicht nachvollziehen kann. Aber etwas „unwahres“ und ich bezeichne es jetzt wirklich so, gegen die wissenschaftlichen Methoden, die Wahrscheinlichkeit und das rationale Denken, zu verteidigen, ist einfach nur krank, besonders, wenn man sonst nichts in der Hand hat, als eine uraltes Buch, dessen Schriften zu archaischen Zeiten, entstanden sind und das Werk, normaler Menschen sind.

Das Problem ist, dass man mit Menschen nicht diskutieren kann, die nicht dazu bereit sind Stichhaltige Argumente zu akzeptieren oder sich wenigstens damit auseinanderzusetzen.
Außerdem machen sich diese Leute, in dem Moment, wo sie die Position andersdenkender nicht zulassen, nicht selbst zu Sündern, weil sie gegen das Gebot „Du sollst nicht lügen“ verstoßen.

Ich würde mir wirklich eine Plattform wünschen, auf der man vernünftig, auch mit Gläubigen über Gott und Alles was dazu gehört, diskutieren kann.
Es ist nämlich auch nicht so, dass ich Grundsätzlich alles ablehne was in der Bibel steht, nur schreibe ich diesen Texten, nichts göttliches zu.

Ein Credo aus der Bibel, an dass ich mich zum Beispiel hallte ist „Behandele jeden so, wie du selbst gerne behandelt werden möchtest“. Dies ist einer sehr vernünftige Position.

Ich kann natürlich nicht nachprüfen, was die Menschen die an der Bibel mitgeschrieben haben, sich dabei gedacht haben, aber ich habe beinahe den Eindruck, dass diese Menschen offener für kritische Positionen waren, als es die Gläubigen heute sind.
Dass ist natürlich nur eine Vermutung, aber diese Menschen haben sich wenigstens Gedanken, um die Welt um sie herum gemacht, auch wenn deren Schlüsse aus heutiger Sicht, nicht mehr zu halten sind.
Die Position der gegenwärtigen Gläubigen ist aber die, dass es wahr sein muss, weil es in der Bibel steht. Hier werden Positionen einfach akzeptiert, ohne diese in Frage zu stellen und sich damit mal kritisch auseinnader zu setzen.
Für mich ist allerdings das Allerschlimste, dass man diese Positionen auch noch, seinen Kindern eintrichtert, die sich dagegen noch nicht mal wehren können.
Ich halte den Glauben für ebenso gefährlich, wie Beispielsweise den Nationalsozialismus, weil auch hier völlig wirre Ideologien verbreitet werden.

Die Geschichte lehrt uns zudem, dass diese Gefahreneinstuffung nicht unberechtigt ist und auch heute noch eine große Gefahr darstellt.

Ich plädiere auch dafür, dass Religionsuntericht in der Schule verboten wird. Wer sich unbedingt mit Religion befassen will, sollte dies in den eigenen 4 Wänden tun oder in die entsprechenden Gotteshäuser gehen.

Zudem finde ich es bedenklich, dass es in einem Rechtsstaat (ja ich bezeichne diesen so, auch wenn er nicht perfekt ist), immernoch Kirchenrecht existiert und diese Einfluss auf unsere Gesellschaft haben.

Zum Glück, kommen aber immer mehr Menschen zu dem gleichen Schluss wie ich, dass es vollkommen irrational ist an einen Gott zu glauben und stattdessen lieber die wahren Hintergründe und Geheimnisse des Universums ergründen sollten.

Die Position das es ein allmächtiges Wesen geben muss ist empirisch nicht haltbar und sollte somit verworfen werden, um Platz für bessere Theorien zu machen, die näher an der Wahrheit liegen, als der Glaube an eine fiktive Entität.

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